Eindrücke von der coffeena

Am vergangenen Wochenende fand die Kaffee-Messe coffeena in Köln statt. Die Fachmesse coffeena hatte ihre Premiere im Jahr 2009 und fand in diesem Jahr zusammen mit der Eu´Vend  – der internationalen Fachmesse für die Vending-Automatenwirtschaft – statt.

Insgesamt hat man der Messe angemerkt, dass ihr Fokus eher im Business-to-Business-Bereich im Bereich Automaten und Gastronomie liegt. Ein Großteil der Stand-Flächen wurden von Unternehmen besetzt, die ihre Verkaufs- und Kaffee-Automaten vorführten oder Gastronomie-Zubehör anzubieten hatten. Für jemanden wie mich, der sich für Spezialitätenkaffee von kleinen Kaffeeröstereien interessiert, ist das natürlich weniger attraktiv.

Der Stand der Röstergilde

Das "Laboratorium" der Röstergilde

Viel interessanter war da der Stand der deutschen Röstergilde. Im Foyer der Messe aufgebaut war er ein richtiger Hingucker. Da im Foyer auch ordentlich Platz war, konnte sich die Röstergilde schön ausbreiten und mit einer schönen Holz-Theke (die aussah, als wäre sie von roestbar aus Münster, nicht wahr, Mario?), einem langen Holztisch und Kaffeesäcken eine angenehme Atmosphäre schaffen. Der Duft von frisch geröstetem und gemahlenem Kaffee trug noch dazu bei. Die Röstergilde hat sich hier selbst präsentiert, Kaffee ausgeschenkt und interessante Vorführungen insbesondere zur Kaffeezubereitung durchgeführt. Der Name des Standes “Laboratorium” War also Programm: Es wurde kalt extrahiert, gekocht und experimientiert. Die Zubereitung im Syphon habe ich hier in einem Video festgehalten.

Der Röst-Duft kam vor allem aus dem angrenzenden Außenbereich. Dort standen drei Kaffeeröster: ein Diedrich, ein Giesen W6 und ein Probat Probatino Röster. Beim Live-Rösten konnte man u.a. Mario Joka bei der Ausübung seines Handwerks über die Schulter schauen. Vertreter der jeweiligen Hersteller standen für Fragen bereit.

Kaffeeröster Giesen W6 auf der coffeena 2011

Giesen W6 Kaffeeröster

Die Berlin School of Coffee war in der Haupthalle am Stand von IFBI mit einer Kaffee-Theke vertreten. In einem Konferenzraum wurden von der School of Berlin 90minütige Kaffee- und Barista-Workshops angeboten. Den Kaffee-Workshop habe ich mir angeschaut und werde demnächst an dieser Stelle darüber berichten. Den Stand der Kaffeeschule Hannover konnte ich aus zeitlichen Gründen nicht mehr besuchen. Die haben an ihrem Stand den Coffee-Cup Cologne 2011 ausgerichtet. Eine „kleine Meisterschaft“ mit den Disziplinen Cupping, Mustererkennung, Multiple-Choice-Test und Zubereitung.    Das muss ich bei nächster Gelegenheit mal nachholen.

Erwähnenswert finde ich noch den Stand von Martin Kienreich mit dem er sein Buch „FAQ Kaffee“ promotete. In Form von Antworten auf Frquently Asked Questions gibt er Antworten auf allgemeine Fragen zum Kaffee, Fragen zur Röstung, Zubereitung und so weiter.  Das Buch ist über 200 Seiten stark und wartet wirklich mit einer Menge Wissen auf. Das Buch ist sicherlich auch ein gutes Geschenk für Kaffeeliebhaber.

Fazit: Wie ich eingangs geschrieben habe, hat man der Messe angemerkt, dass sie sich eher als b2b-Messe versteht. So richtig tolle Entdeckungen habe ich nicht gemacht. Sehr interessant waren die Vorführungen der Röstergilde, das Live-Rösten und der Kaffee-Workshop. Bei mir war die Anreise sehr kurz, ansonsten kann man sich schon die Frage stellen, ob sich der Besuch lohnt.

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